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MYTHOS XV - Darf es ein bisschen kälter sein?

Wein muss immer Zimmertemperatur haben, so sollte man ihn trinken....so die Faustregel. Doch die Generation Wärmedämmung und Sitzheizung ist nun mal ab 20 Grad langsam mit der Wärme zufrieden. Die Faustregel ist aber noch aus Ofenheizungszeiten. Hat sich das verändert?

Das Wichtigste bei der Trinktemeperatur ist für Winzer Thomas Hensel die eigene Vorliebe des Genießers.

Natürlich gibt es Faustregeln, nach denen man sich etwa richten kann - versklaven lassen sollte sich davon aber bitte niemand. Weißwein wird im Normalfall bei etwa 12° C getrunken - gerade im Sommer darf ein spritziger Weißer aber auch schon mal 6 bis 7°C kühl sein.

Ein Rotwein sollte so um die 16°C haben, wenn er eingeschenkt wird - mit Dekantieren und servieren wird er dann ein wenig wärmer getrunken.

Egal für welche Temperatur sich der Genießer am Ende entscheidet - er sollte auch die zweite Faustregel kennen: Je kühler der Wein, um so weniger intensiv werden die Aromen hervortreten - vor allem beim Rotwein. Aber es gibt Weintrinker, die genau das mögen.

Fazit: Die Trinktemperatur ist nicht unwichtig und nimmt Einfluss auf den Geschmack des Weines - letztendlich gehts aber um den persönlichen Genuss und da darf jeder, wie er will.



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