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MYTHOS VI - Holzchips statt Holzfass ist nepp?

Der Geschmack aus Barrique-Fässern soll es sein und günstig im Preis. Ein oft unleistbarer Mix für den Winzer. Da greift so mancher auf Holzspäne anstatt Holzfässer zurück. Betrug am Kunden oder doch normal? Das haben wir natürlich Thomas gefragt.

Und der sieht das ziemlich gelassen. Zumal es die Ressourcen, die man weltweit an Holz und Kork benötigen würde, um all den Wein in echten Fässern reifen zu lassen, gar nicht in den benötigten Mengen gibt. Wirklich große und weltweit operierende Firmen und Kellereien kommen deswegen um den Einsatz dieser Ersatzprodukte gar nicht herum, wenn sie die Holzaromen in ihren Weinen anbieten möchten.

Und trotzdem - auch wenn Thomas Hensel das Ganze mehr als Philosophie-Frage betrachtet - glaubt er, dass Kellereien, die Weine im Premiumbereich herstellen, besser mit echten Barrique-Fässern fahren.

Fazit: Natürlich ist Nacharbeiten erlaubt und um Ressourcen zu schonen und trotzdem eine Holznote mit Aromen in den Wein zu bringen kommt man manchmal auch gar nicht drum herum … ein Muss ist es für Winzer aber nicht.



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