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MYTHOS II - Ohne Anstoßen kein Genuss?

Kling, kling – ein schöner Abend zu zweit oder in großer Runde. Eine Flasche wird entkorkt und dann klingen die Gläser. Meist unterschiedlich, aber immer laut und deutlich. Warum eigentlich?

Das haben wir Winzer Thomas Hensel gefragt und der erzählte uns, dass das Anstoßen mal ganz anders gemeint war.

In weniger friedlichen Zeiten stieß man die Humpen fest aneinander, so dass sich die Getränke durchs Überschwappen vermischten. So wurde dem Gegenüber nämlich klar gemacht „Ich will dich nicht vergiften“.

Heute gehört das Anstoßen eher gefühlt noch zum Weintrinken und ist als nette Geste des Miteinanders auch sehr schön.

Fazit: Anstoßen ja bitte … aber nicht mehr ganz so fest wie früher!



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