Zurück



Mutmachbuch für Träumer

von Marlen Plönzke

 

Werden Sie auch ungeduldig, dass es nun endlich bald Frühling wird? Draußen erblüht langsam wieder alles und unser Gemüt erwacht voller Power und Freude, mit einem unbändigen Drang nach neuen Taten. Es ist die Zeit, in der wir mehr neue Taten umsetzen, als Vorsätze im neuen Jahr.

 

Sie kommen nach einer anstrengenden Woche nach Haus, setzen sich abends in ihren gemütlichen Sessel mit einem schönen Glas Wein und lassen die Woche im Schnelldurchlauf gedanklich an sich vorbeiziehen: Arbeit, Arbeit, Arbeit, Familie, Termine …usw. Meistens ist das ok, aber manchmal kommt man doch ins Stocken – Was kommt noch? Wo bleibe ich? Brenne ich dafür wirklich? Würde ich nicht viel lieber: reisen, handwerkeln, gärtnern, sporteln und viele, viele andere Dinge mehr.

Versinken Sie nun nicht in Missmut, fangen Sie an zu träumen, malen Sie sich alle Dinge in ihrem Geist aus. Was wünscht man sich, wie stelle ich es mir vor. Auch wenn es nur kleine Sachen sind. Nicht jeder kann die Welt retten, neue Heilpflanzen entdecken oder neue Trends setzen. Und auch nicht jeder kann von seinen Träumen finanziell leben. Aber sein Leben kann man damit leben!

 

Ein erster Versuch, sich dem Optimismus richtig zu nähern, ist ja, sich von den Altlasten zu befreien. Wenn die Sonne wieder scheint, haben die Gedanken wieder Freigang. Und wenn die rotieren, wird auch die Gefühlsmaschine angeworfen. So haben wir jetzt den Mix aus Ideen und Emotionen, der definitiv ins Glas gehört, bevor ich das Buch aufschlagen kann. Natürlich springt mir jetzt ein hellgelber ins Auge, das dunkle Rot ist doch mein winterlicher Freund.

In der Sonne strahlen, auf der Zunge aufblühen und im Glas einen feinen Rand bilden, wo sich das Licht bricht – mein Optimismus wird heute mit einem Riesling Kundry vom Weingut Groebe angestachelt.

 

Angaangaq, ein Schamane aus Grönland, hält überall auf der Erde u.a. auch bei der UNO Vorträge für den Erhalt der Gletscher in Grönland. Er ist viel unterwegs und wenig zu Hause. Aber er hat einen Traum, er möchte Aanakasaap Illua, ein Heilungszentrum aufbauen, in denen Menschen aus aller Welt nach alter Schamanentradition und neuer westlicher Medizin geheilt werden können. Er erzählte dazu, dass er, um diesen Traum verwirklichen zu können, nun mal überall auf der Welt Geld verdienen muss. Ohne dies, kann er das Heilzentrum nicht aufbauen.

Er hat uns allen eine wertvolle Erkenntnis mitgegeben: es ist nicht schlimm, wenn man einen Job macht, der nicht die Erfüllung ist. Der Job kann aber bis zu einem gewissen Maß zur Erfüllung des eigenen Traums wichtig sein. Ist alles im Gleichgewicht, können wir uns in die richtige Richtung entfalten.

 

 

Und wie beginnt man nun?

Ich empfehle das lebendigste – Nichtratgeberbuch - das ich bisher gelesen habe: „Mutmachbuch für Träumer – denn hinterm Horizont geht’s weiter!“ von Beatrice Reszat.
Sie berichtet ihre eigene Geschichte auf ihrem langen Weg zum Leben Ihres Traums. Vorbei an finanziellem Siechtum, kleinen Erfolgen, Neuausrichtung vom bisherigen Traum, Auseinandersetzungen mit „homo klugscheißerus“, Selbstzweifeln bis hin zur Zusammenarbeit und Freundschaft mit Udo Lindenberg, Fernsehauftritten, Moderationen und Bücher schreiben.
Auf den ersten Seiten kann man folgendes Lesen: „Du kannst dieses Buch zur Hand nehmen, wann immer du Unterstützung, Ansporn und Inspiration brauchst. Wenn es Dir zu mühsam wird, dich und deinen Traum zu verteidigen – hier wird er verteidigt! Wenn Du das Gefühl hast, ein belächelter Außenseiter zu sein - hier bekommst du den Respekt und die Unterstützung, die du verdienst. Wenn du zweifelst und aufgeben möchtest – hier findest du genügend Argumente, die dir dabei helfen, wieder aufzustehen… .“

Dieses Buch ist ein kostbarer Schatz. Er beinhaltet viele unglaubliche Beispiele von Menschen auf der ganzen Welt in allen Altersklassen, die Ihren Traum haben wahr werden lassen. Ob Paulo Coelho, Nelson Mandela, Toyo Shibata oder die Oldie Punkband „One foot in the grave“, alle haben ihren Traum wahr gemacht und darauf gepfiffen, was andere gesagt haben.

 

Wenn man eintaucht, kann man Mut und Kraft finden, genauso wie Liebe und ein freundschaftliche Umarmung mit den Worten: „ Los, Du kannst es! Worauf wartest Du!“. Man kann die Kraft und die Liebe, die in dieses Buch investiert wurden, fühlen. Man kann spüren, dass hier jede Faser eines Traums verwirklicht wurde.
Nach dem Lesen des Buches können Sie es zuklappen, das Glas Wein leeren, einen kräftigen Atemzug nehmen und etwas Neues beginnen. Und wenn die ersten Zweifel aufkommen, einfach ab Seite 75 „Hindernisse und Rückschläge und warum einen Träumer nichts aufhalten kann“ nochmal verinnerlichen.

 

Wie gesagt, es ist Frühling – alles wächst und gedeiht.
Viel Spaß beim Lesen


 



Zurück


Impressum