Die wichtigsten Rebsorten (Klick auf´s Bild)

Bacchus

Weißwein für Feste

Mit dem Bacchus ist wohl eine Rebsorte gezogen worden, die nur eines im Sinn hatte - ein Wein für jedes Gelage. Der weiße Göttliche ist einfach und rund, verträglich für jung und vor allem alt. Muskat spielt sich hier beim gelblichen Trinkwein in den Vordergrund. Den Bacchus gibt es erst seit den 30ern des letzten Jahrhunderts - eben für Feste gemacht und das mit Erfolg.


Barbera

Weine aus Norditalien

Nicht mit dem Vornamen zu verwechseln ist der Barbera wieder ein typischer Norditaliener. Fruchtig, beerig und wenn der Pfeffer und Salbei durchsschimmern hat das italienische Feuer Fahrt aufgenommen. Zusammen mit dem Nebbiolo spielt er am liebsten und mischt sich gern zum Langhe Rosso.


Cabernet Franc

Die Entdeckung des Abends

Cabernet Franc hat alles gegeben, aber an seinem Verwandten Sauvignon ist er nun mal nicht herangekommen. Es ist die solide Grundlage für klassische Bourdeaux-Cuveés und wird gern mit seinen Verwandten und Merlot zusammengetan. Aber - ganz allein kann der Cabernet Franc aber auch schnell die Entdeckung des Abends werden.


Carmenère

Carmenère und Merlot: ähnlich aber nicht gleich

Frankreich hat so einige seiner besten Traubensorten verloren, ohne dass sie verloren gegangen sind. So auch die Carmenére. Und wenn man nicht richtig hinschaut, kann man sie schon mal mit Merlot verwechseln. Das haben die Chilenen ewig gemacht, bevor sie ihren eigenen Schatz so richtig entdeckten. Und seitdem gibt es kein tiefrotes Halten mehr. Er ist die Fruchtverführung zwischen Kirsche und Johannisbeere mit allerlei nebenbei wie Schokolade, rote Paprika und Leder.


Chardonnay

Weinklassiker Chardonnay

Monsieur Chardonnay ist wahrscheinlich auch einer der Onkel aus der Burgundfamilie. Ganz im Gegensatz zu allen anderen deutschen Rebsorten hat er erst seit 1991 die Anbauzulassung in Deutschland, weltweit ist er einer der 5 wichtigsten Rebsorten überhaupt. Chardonnay ist ein wirklich saurer Vertreter im Apfel, Stachelbeere und Melone-Gewand. Woher der Name kommt? Chardon ist die Distel, so piksig ist Mr.C. aber weißgott nicht.


Chenin Blanc

Ein Franzose in Südafrika

Kräftig sauer ist sie und kann lange aushalten - die besten Voraussetzungen für einen guten Ausbau. So ein bisschen ähnelt die weiße Chenin dem Riesling, aber eben nur vom Geschmack her. Denn im Gegensatz zu dem meist nur in Deutschland angebauten Heimspieler ist der Franzose nach Südafrika ausgezogen und mimt dort den Platzhirsch. Hier ist er ganz unterschiedlich beim Konsumenten, mal als einfacher Tafelwein, mal als edler Geniesser.


Dornfelder

Kreuzung aus Helfensteiner und Heroldrebe

Redet man in Deutschland über Rotwein kommt man am Dornfelder nicht vorbei. Auch hier ist ein Namenspatron mit Imanuel Dornfeld im Spiel. An sich ist der Rote eine Kreuzung aus der Helfensteiner und der Heroldrebe. Irgendwie klingt es wie das Beste aus allen sollte ein rotes "Rennpferd" der Extraklasse ergeben. Aber viel hilft nicht immer viel - der Dornfelder muss gegen Große bestehen, Frankreich ist nicht weit.


Elbling

Deutscher Wein Elbling

Wieviel Elbe steckt im Elbling fragen sich die Sachsen? Früher - fast keine. Denn die Rebsorte ist schon von den Römern an der Mosel angebaut worden, da wohnten in Sachsen aber noch die wilden, kulturweinlosen Gesellen. Der Elbling ist zwar kein Anbauweltmeister aber eben ein Wein, der in seiner Jugend schmeckt. Auch er findet sich am liebsten auf einem sommerlichen Vorabend-Tisch wieder und bleibt dort auch.


Gamay

Perfekt zum Grillen

Cru-Lagen des Beaujolais kennen die Gamay Traube natürlich bestens. Denn hier kommt die nicht so weltberühmte Rebsorte zu ganz besonderer Entfaltung und lässt sich, ganz französich-leger zu Pinot Noir Cuveè-verpartnern. Grill an, Gamay daneben - alles richtig gemacht!


Gelber Muskateller

Goldmuskateller, Moscato Giallo

Aperitifwein zu sein ist nicht leicht. Ich darf dem Hauptwein nicht den Rang ablaufen, gleichzeitig muss ich aber auch Lust auf mehr machen. Das kann der Goldmuskatteller oder Moscato Giallo, wie er auch genannt wird, ganz hervorragend. Ist er in Österreich trocken, wird die gleiche Traube in Griechenland schäumend-süß ausgebaut.


Glera

Ohne Glera kein Prosecco

Kaum scheint die Sonne länger als 5 min, schon werden in der Großstadt Tische und Stühle vors Cafè zelebriert - es ist Showoff-time. Und was gehört da anständigerweise sofort auf eine weiße Decke eine Flasche Prosecco umrandet von lustig schwatzenden Frauen. Und dafür findet sich nur eine Traubensorte - die dieses Getränk überhaupt möglich macht - die komplett unbekannte Glera. Bloß gut, das es sie gibt. Was würden die Damen denn sonst machen - so ganz ohne Kribbel im Glas.


Grauburgunder

Aus der Burgunderfamilie

Der "Graue" hat einen spektakulären Wandel hingelegt und ist ein Shootingstar. Einst süss als Ruländer ausgebaut ist der Grauburgunder ein rein trockener Weisswein mit Zurückhaltung. Zu den gängigen deutschen weissen Aromen gesellen sich hier noch Kokos und Ananas, manchmal drückt auch die Haselnuss ein wenig durch. Mit Grauburgunder ist jeder Abend gerettet, denn er ist sowohl der Sommerwein Nummer 1 als auch in Spätlese geerntet ein Winterfreund.


Grenache

Perfekte Abrundung des Geschmacks

Doppelpass - das ist das , was ein Grenache perfekt spielt. Er ist der Zwilling im Cotes du Rhone und Cotes du Roussilion. Er verlängert und rundet den Geschmack ab und bringt dabei jede Menge Alkohol mit, der nicht mit Säure einhergeht.


Grüner Veltliner

Weißweinsorten in Österreich

Heuer wird net gekleckert, es wird veltliniert. Das ist die Paradedisziplin des Alpenlandes. Nichts ist flächendeckender verbaut, als der "Grüne". Ein Drittel von Österreich und ein bisschen von Tschechien ist voll mit einer der frischsten Weißweintrauben ever. Er ist reinsortig ausgebaut und passt damit auf jeden Tisch - schön unkompliziert.


Gutedel

Weißwein gut und edel

Die Namenseigenschaften von gut und edel haben die Rebsorte 5 Jahrtausende überleben lassen. Aus Ägypten nach Frankreich und dann vor 400 Jahren in die deutschen Anbaugebiete musste der Gutedel nie fürchten auszusterben. Denn er passt sich einfach an, nimmt alle Besonderheiten des Bodens und des Klimas auf und entwickelt sich zu einem Trinkwein für jede Gelegenheit.


Kerner

Fruchtiger Geschmacksumfang

Der Vater ein Südtiroler (Trollinger), die Mutter aus Deutschland (Riesling) und ein Dichter als Namen. Mit Birne, Rosine, Honig, Johannisbeere, Aprikose im Geschmacksumfang ist hier wirklich einer der wohl bodenständigsten Weißweine entstanden. Das er mittlerweile immer weniger als Wein, mehr als Sektgrundlage verwendet wird, hat wohl mit dem Boom der 90er und der veränderten Nachfrage zu tun.


Lemberger

Rotwein Blaufränkisch

Blaufränkisch sagen unsere Nachbarn im Süden zum Lemberger. Er braucht Sonne, viel Sonne und so ist der samtige Rote im deutschen Ansbau in Baden-Württemberg zuhause. Schmorbraten, Lamm und Pastete - ein typische Kombination mit ein wenig Holundernote, Pflaume und Kirsche - roter Wein mit roten Aromen sind Fleischfreunde.


Malbec

Argentinische Nationaltraube Malbec

Argentinien ist in Sachen Weinwiederbelebung ein wahres Wunderland. So auch beim Malbec. Denn in Frankreich war die Traube so gut wie weg und taucht plötzlich wieder am anderen Ende der Welt auf. Und damit nicht genug. Der Malbec ist mittlerweile die argentinische Nationaltraube. Und wenn man dann in den einschlägigen Rezeptbüchern liest eignet sich Malbec hervorragend zu riesigen Steaks. Sonst hätte es wohl bei den Gauchos auch keine Chance zum Nationalgetränk gehabt....


Merlot

Französische Weine Merlot

Die Sünde hat einen Namen und wenn im Moulin Rouge leichtbekleidete Weine die Herren umschwirren würden, wären es wohl Merlots. Es ist einfach der direkte Zugang, nichts Kompliziertes - mit viel Frucht und wenig Allüren. Der Merlot ist der kleine Bruder seiner strengen Schwester Cabernet Sauvignon. Und wer so türalü daherkommt, der hat meist noch ein kleines Geheimnis - und so wird aus Merlot wirklich großes und vor allem teures hergestellt. Und manchmal müssen Bruder und Schwester was gemeinsam unternehmen, dann kommt ein sensationeller Cuveè heraus , und das nicht nur aus Bordeaux.


Müller-Thurgau

Riesling und Silvaner oder Madeleine Royale?

30 Jahre musste es dauern, bevor Herr Dr. Müller aus Thurgau zu seinem Namens-patronat kam. Obwohl - eigentlich ist es ja ein Rivaner, aus Riesling und Silvaner. Und falls der Nachbar auch seine Finger im Spiel hatte, ist auch Madeleine royal dabei. Ganz egal, wer beim DNA-Test Recht bekommt, der Rivaner ist eine Klasse für sich. Ein unkomplizierter leichter Trinkwein gefällig - dann gibt es kaum besseren deutschen Wein.


Nebbiolo

Rotweinsorten aus Italien

Er klingt, als hätte Puccini noch eine Oper geschrieben und er ist italienisch gefühlvoll, wie kein anderer. Er ist knallrot, er ist tanninuntersetzt und teuer. Aber - wer sich einmal verliebt hat, ist sprichwörtlich verloren - auch wenn der Geschmack alles abverlangt. Klassisch natürlich kommt der Nebbiolo mit ebenfalls Alpha-gerichten wie Schmorbraten oder Wild ganz super zurecht - ordnet sich dabei aber keineswegs unter. Streng, laut aber unheimlich sexy.


Pinotage

Autochthone Sorten Pinotage

Am Kap gezüchtet, am Kap groß gemacht. Diese Traube ist mal nicht von Europa losgewandert, sondern kommt aus der afrikanischen Weingegend Nummer 1. Mittlerweile schmeckt der Pinotage auch, wenn man würzige und sehr kräftige rote Vertreter schätzt.


Riesling

Weißwein Riesling

Wenn es einen Meier, Schmidt oder Schulze unter den Weinen gibt, dann ist der Riesling gemeint. Jeder kennt den trockenen bis edel- süssen Klassiker. Nur seine Namensherkunft - die ist unklar - vom Rußling, Rißling oder Ritzling - vielleicht auch das die Blüten bei leichtem Maifrost rieseln, wer weiß. Hier sind Aprikose, Pfirsich und Rosen säureverspielt nebeneinander. Zuhause ist der Riesling überall - ein deutscher Kosmopolit.


Sangiovese

Italienischer Rotwein

"Bringen Sie mir bitte einen Chianti?" - und schon ist die Sangiovesetraube geordert. Die Toskana hat ihren ganz speziellen Rotweingeschmack und bezaubert mit Kirscharoma. Alles andere steigt mal kurz von der Hauptbühne herunter, aus dem Orchestergraben hört man auch gut. Chianti, Chianti Classico und Brunello. Ihre liebsten Freunde heißen Cabernet Sauvignon, Montepulciano und Merlot und zusammen gewinnen Sie Freunde im Handumdrehen. Wunderbar, so ein italienisches Fest.


Sauvignon Blanc

Französische Weine Sauvignon Blanc

Die Augen sind geschlossen, eine gemähte Wiese steht vor einem und rechts daneben der Weinberg - ach ja, das ist ein Sauvignon Blanc. Wieder einer der französischen Superstars, so ein bisschen hat er die Rolle vom Riesling oder Müller-Thurgau auf deutscher Seite. Spritzig ohne Ende, lockt er den Frühling an und läßt den Sommer lächeln. Und wenn mal wieder ein Franzose Wein mischen will - dann nimmt er hier Sémillion dazu.


Scheurebe

Sämling 88 - deutscher Wein

An der Kreuzung standen Vater Riesling und Mutter Silvaner. Heraus kam der Sämling. Nummer 88 ging auf und wurde von Georg Scheu, ganz zurückhaltend, nach sich selbst benannt. Die Rebfläche in Deutschland ist bei 1,5 Prozent, also eher für ein überschaubares Publikum ausgelegt. Es ist ein Trinkwein, der durch und durch leicht ist, Spät und Auslesen passen zum Dessert.


Schwarzriesling

Rotweinsorten Schwarzriesling

Hier steht das Familienoberhaupt, der Urgroßvater der Burgunder, der nichts mit den Rieslings zu tun hat. Viel Frucht und wenig Tiefe ist der rubinrote alte Herr und ist dadurch ein ganz und gar sommerlicher Freund. Wenn er auch in Württemberg zu Hause ist, hat sich der Schwarzriesling auch in Franken, der Pfalz und Rheinhessen ein paar Nebenwohnsitze gegönnt.


Silvaner

Weine aus Österreich

Der Silvaner stammt vielleicht doch von einem weiblichen Vornamen ab, denn in seinem Ursprungsgebiet hieß er Österreicher. Bis in die 70er war er der deutsche Platzhirsch beim Weißweinanbau, heute wird er vor allem in Rheinhessen, Franken und der Pfalz geerntet. Silvaner ist ein Aromenhort - Basilikum, Farn und Holunder. Und weil ein echter Alpenländer eben zu genau der Küche passt, muss Regionales auf den Tisch.


Spätburgunder

Pinot noir, nero

Rein familiär wird er zur Burgundfamilie gezählt, die Rebe lässt den Pinot Noir als einen Sproß der Müller´s entsprungen sein. Die meistangebaute Rotweinsorte Deutschlands ist ein wahrer Süddeutscher, der ursprünglich vom Burgund an die Ahr gebracht wurde. Klassisch steht er mit Wild auf dem Tisch. Alte Sorten haben die feine Säure in sich, modern wird er kräftig rot und ein mehr an Gerbstoff angebaut.


St. Laurent

Rotweinsorte St. Laurent

Nun ja, die ältesten Vertreter dieses Weines sind wohl aus dem Elsass. Im 19. Jahrhundert hat sich Johann Philipp Bronner ein Herz gefasst und die Rebe in Deutschland eingeerdet. Schon ging der vor allem Pfälzer Siegeszug los, denn der Wein ist bestens für den Barriqueausbau geeignet. Berühmte Kinder hat der Elsässer mit dem Blaufränkisch auch hervorgebracht - den Zweigelt nämlich.


Syrah

Syrah Shira

Ob nun Syrah oder Shiraz, die Rede ist von ein und derselben südfranzösischen Rebe, die irgendwann mal gesagt hat - ich versuch mich mal bei allen, die Rotwein anbauen. Und so ist die Wanderschaft mit Dependancen in Chile, Australien, Südafrika, Kalifornien und Argentinien wahrscheinlich noch nicht mal zu Ende. Syrah wächst einfach super unter warmer Sonne, hat jede Menge Alkoholpontential und umspielt das tiefrot.


Tempranillo

Spanischer Rotwein Tempranillo

Temperament bringt der Tempranillo schon ganz natürlich mit. Als die one and only spanische Rebsorte, die es zu Weltruhm gebracht hat versteckt er sich in Cuveés all over the place. Gran Reservas, Rioja, Crianza - egal was das Etikett von der iberischen Halbinsel sagt, irgendwo ist der Tiefdunkle immer vorhanden. Wenn man böse wäre, würde man den Tempranillo als Weihnachtswein bezeichnen - denn er ist einfach in den Geschmacksrichtungen Dattel, Feige, Banane, Wacholder, Nelke und Kakao zuhause. Doch nein - er ist der rote, südliche Matchwinner - der FC Barcelona und Real Madrid zusammen.


Traminer

(Gewürz)Traminer lieblicher Wein

Dieser weiße Wein ist einfach ein Spieler und Sonnenfreund. So ein bisschen süß kommt er gern daher und riecht sehr elegant. Muss er wohl auch im noblen Südtirol. Und irgendwie ist er doch aus der Art geschlagen, denn der Traminer oder sein Bruder, der Gewürztraminer, legen immer kräftig Parfüm auf. Aroma so weit die Nase reicht. Ein Wein, der so knapp an der lieblichen Kante schippert.


Trollinger

Weintraube Black Hamburg

Wer sich noch schnell ein Weintraube der Sorte Black Hamburg in den Mund steckt, genießt den Urtrollinger. Als Weintraube weltweit berühmt, als Wein nur in Südtirol und in Württemberg hergestellt - der Trollinger gibt sein Süffigkeit in Flaschenform preis. Hellrot und mit einer Muskat/Wildkirschenanmutung ist er der Freund des Huhns, am besten mit einem Käse zum Nachtisch.


Weissburgunder

Weinfass Weissburgunder

Als Mutation der Burgunderfamilie, im speziellen von seinen "grauen" Vorfahren, ist der Weißburgunder die spritzige Variante mit einer willkommenen Säure und dezentem Aroma. Hier hat das Frühsommer- und Sommergefühl seine Finger im Spiel.


Zinfandel

Zinfandel, Crljenak, Primitivo

Hier kommt der größte kroatische Exportschlager überhaupt. Crljenak - der Schwarze - wird zu unrecht als Primitivo in Kalifornien und Apulien bezeichnet. Es ist wohl der meist getrunkene Aromawein, gut für Vanillefreunde, die auch gern noch ein wenig Himbeere und Rosinen ins Getränk gemischt haben wollen. Amerika - hier hast Du alles gegeben, was den Geschmacksnerv treffen kann. Für Puristen eher schwer zu ertragen, für andere genau der Rotwein, der samtig und voll daherkommt.



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